Lilith Boettcher und Kitty Günther sind Absolventinnen des Masterstudiengangs Zukunftsforschung in Berlin und haben 2025 die Ausbildung „Zukunftswerkstätten gekonnt anleiten“ in der Robert-Jungk-Bibliothek mitgemacht. In einem informativen Webinar berichteten sie über eine Zukunftswerkstatt mit 120 Teilnehmenden, die sie im Auftrag von DAS NETTZ, einer Initiative gegen Hate Speach, in Berlin durchgeführt haben.
In einem äußerst durchdachten, viele kreative Elemente einsetzenden Prozess haben die Teilnehmenden die drei Phasen der Zukunftswerkstatt durchlebt. Lillith hat alle Schritte über Mikrofon angeleitet, Kitty die Zwischenergebnisse via Grafic Recording transparent gemacht. Ein an alle Mitwirkenden verteiltes Booklet sowie eigens gestaltete Vorlagen halfen, den roten Faden zu halten. Die über 20 Zukunftsideen wurden abschließend mittels KI mit Zukunftsbildern illustriert und sind auf der Homepage von DAS NETTZ einsehbar.
Die besonderen Learnings aus dem Webinar: Zukunftswerkstätten mit Großgruppen sind möglich, erfordern aber ein spezielles Design und ein gute Vorbereitung. Das Finden und Sich-Zuordnen der Gruppen nach Themen muss durchdacht sein, ein großer Raum mit der Möglichkeit, Anweisungen via Beamer zu projizieren, sind wichtige Voraussetzungen. Alle Schritte müssen einfach und transparent kommuniziert werden, zugleich braucht es eine Portion Selbstorganisation der Teilnehmenden.
Mit ihrem Unternehmen Futures Probes werden die beiden Referierenden weitere Großgruppen-Formate durchführen, aufbauend auf den sehr positiven Erfahrungen aus diesem Projekt.
Hier einige Bilder aus der Präsentation:





