Am 27. September 2024 fand in Berlin die „Zukunftswerkstatt: Zukunft der Meere – eine positive Vision aus deutscher Perspektive“ statt, organisiert von der Agentur für Zukunftsgestaltung make:future (Sabine Treike, Philip Kühling, Sandra Pienta) im Auftrag des SPD-Bundestagsabgeordneten Daniel Schneider. Ziel dieser Zukunftswerkstatt war es, gemeinsam mit Mitgliedern des Parlamentskreises Meerespolitik Ideen und Strategien für eine nachhaltige Zukunft der Meere zu entwickeln.
Die Veranstaltung gliederte sich in drei Phasen: Zunächst wurden in der „Explorations- und Kritikphase“ die drängendsten Herausforderungen wie Artenverlust, Verschmutzung und Nutzungskonflikte identifiziert und analysiert. In der darauffolgenden „Zukunftsphase“ entwickelten die Teilnehmenden in Kleingruppen positive Visionen für eine zukunftsfähige Meerespolitik. Themen wie „Falsche Narrative“, „Wissen vs. Handeln“ und „Meer als Nutzungsraum“ standen dabei im Fokus. In der abschließenden „Realisierungsphase“ wurden konkrete Projektideen ausgearbeitet, darunter die Initiativen „Neue Narrative“, „Gesunde Meere für Alle!“ und „EuMaRa“. Diese wurden mithilfe eines Projekt-Canvas strukturiert und konkretisiert.
Besonders wirkungsvoll war die von make:future entwickelte Methode der „Zukunftsaufstellung“, bei der die Teilnehmenden die Perspektiven verschiedener Akteure einnahmen. Dieser Perspektivwechsel förderte emotionale und empathische Einsichten in die Problemlagen und half dabei, eingefahrene Denkweisen zu überwinden. So konnten die Teilnehmenden kreative Lösungsansätze entwickeln und erste Projektskizzen für eine nachhaltige Meerespolitik formulieren.

